Aufbereitung des Kaffees:
Von der Kirsche zum Kern, oder wie Kaffeebohnen ihre Hüllen fallen lassen

Um gute Kaffeequalität zu erhalten muss die Frucht noch am gleichen Tag nach dem Pflücken von der Schale getrennt werden. Zunächst werden in einem Wasserbad die Kaffeekirschen von Ästen, Blättern und Steinen befreit. Anschliessend werden im sogenannten Pulper die Bohnen von der Fruchtschale getrennt. Übrigens: Jede Kaffeekirsche enthält zwei Bohnen. Die Fruchtschale wird gesammelt und anschliessend als ökologischer Dünger auf der Plantage wiederverwendet.

Die nun von der Fruchtschale ausgelösten Bohnen werden in ein Fermentierbecken geleitet um das restlich verbliebene Fruchtfleisch in einem mehrstündigen Gärprozess abzulösen. Anschliessend werden die Bohnen abermals in einem Wasserbad gewaschen.

Nun wird der Kaffee getrocknet ,in der Sonne (Dauer ca. 10-14Tage) oder in grossen Trommeln welche mit Warmluft beschickt werden (Dauer ca. 12-18 Std.). Der Bohne wird dabei die Feuchtigkeit bis auf 14-17% entzogen. Die Kaffeebohnen sind noch von einer dünnen Pergamino und Silberhaut umgeben. Danach werden die Kaffeebohnen in grossen belüfteten Silos eingelagert und warten auf ihre Weiterverarbeitung. Erst kurz vor dem Export oder kurz vor dem Rösten wird die schützende Pergamino in einer mit hoher Drehzahl rotierenden Walze entfernt. Erst jetzt kommen die eigentlichen Kaffeebohnen welche geröstet werden sollen zum Vorschein. Vor dem Rösten haben die Bohnen ein grünlich graues Aussehen. 

 

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